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Verlosung: Mamabeat von Saralisa Volm

In Saralisa Volms Mamabeat geht es darum, dass jede Familie ihren eigenen Rhythmus finden muss, damit sie das Leben mit Kindern gemeistert bekommt. Bei den einen schlägt der Mamabeat etwas gleichmäßiger und die anderen haben halt einen etwas unrhythmischeren Beat.

Das Buch ist für alle die geschrieben, die behaupten, dass sie keine Zeit zum Lesen haben. Die Kapitel sind nämlich schön kurz, also perfekt für Mütter in Zeitnot. Es reihen sich Geschichten unterschiedlichster Familien aneinander und immer wieder ist eine von der Autorin und Schauspielerin Saralisa Volm dazwischen. So sieht man, wie unterschiedlich Lebensmodelle doch sein können.

Ich habe euch meine fünf Lieblingspassagen des Buches mal zusammengestellt, die mich entweder bestätigt oder auch zum Nachdenken gebracht haben. Hier die Auszüge:

Saralisa spricht einen ganz wichtigen Punkt an, nämlich den, dass die Kinder irgendwann aus dem Haus gehen werden. „Deshalb sollte die wichtigste Regel für Schwangerschaft und alles folgende betrachtet werden: Eltern, macht, dass es euch gut geht. … Das ist wie im Flugzeug, wenn die Sauerstoffmasken von der Decke fallen: Legen Sie die Maske an und helfen Sie erst dann Kindern und anderen hilfsbedürftigen Personen.

Lustig fand ich, wie sie den Punkt der übertriebenen Angst aufgreift: Eltern, die Ihre Kinder an die Leine nehmen. „Aber vielleicht ist das auch sehr praktisch. Ich stelle mir ein ganzes Rudel Kinder vor, das mich auf einem Schlitten durch das verschneite Berlin zieht“. Ich sehe mich gerade auf dem Schlitten und meine Mini-Me’s preschen vorweg.

Wozu wahrscheinlich jeder etwas beisteuern kann ist, „wenn sich ältere Personen anmaßen zu wissen, wann und wo deine Kinder ihre Mützen tragen sollen.“ Da muss ich immer daran denken, wie ich mit einem vor Hunger schreienden Neugeborenen und einer zickigen fast 2-jährigen bei IKEA am Ausgang stehe und die ältere Frau mich darauf aufmerksam macht, dass ich meinem Kind doch eine Mütze aufsetzen soll, wenn ich jetzt rausgehe. Nicht das der kleine Wurm krank wird. Sorry, aber ich habe jetzt andere Probleme, als über die Kleidungsfrage zu plauschen. Ich brauche einen Platz, damit der Schreihals erstmal gefüttert wird und danach bin ich mit Sicherheit selbst in der Lage, mein Kind dem Wetter angemessen anzuziehen.

Genauso nervig wird es, wenn es um die Rollenverteilung geht. Wurde sich für eine 50:50 Aufteilung beim Thema Geldverdienen, Haushalt und Kindererziehung entschieden, ist es doch immer das Gleiche. „Ihn macht das zum geilen Typen und mich zur Rabenmutter.“ Wo ist denn da die Gerechtigkeit?

Und abschließend noch etwas, das den Alltag erleichtert. „Früher dachte ich immer, wenn wir jetzt im Feuerwehrmuseum sind, dann müssen wir uns auch ALLES ansehen. … Wenn wir in den Bergen sind, dann müssen wir auch wandern, und wenn wir uns eine Fahrkarte kaufen, müssen wir sie ausnutzen. … Pustekuchen. Wenn wir einen Ausflug machen, … sollten wir lediglich darauf achten, dass wir uns wohlfühlen.“ Das nimmt den Stress raus und lässt uns den Wochenendausflug wieder genießen.

Wer mehr von Saralisa Volm lesen möchte, kann ihr Buch Mamabeat gewinnen. Schenkt mir einfach bis zum 15. Oktober ein Like auf Facebook und teilt den Beitrag dort. Außerdem möchte ich im Kommentarfeld von euch wissen, wann Ihr Zeit zum Lesen habt.

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