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Top-5-Brainfood // Nervennahrung für Schulkinder

Nervennahrung für Schulkinder

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Unser Wohlempfinden ist eng mit unserer Nahrung verknüpft, da diese hierfür ausreichend Energie, Nährstoffe und Vitamine zur Verfügung stellt. Das Gehirn ist ein sensibler Teil unseres Körpers und funktioniert wie dieser nur so gut, wie man ihn mit den richtigen Vitaminen und Nährstoffen versorgt. Da ich mich mit dem Thema Brainfood für Kinder intensiver beschäftigen wollte, um herauszufinden, was in die Brotdose für die Schule gehört, habe ich mir das Buch „Iss dich schlau! Clevere Ernährung für Kinder und Teenager“ von Astrid Steidl gekauft. Sie ist Diplom-Biologin und hat in dieser ernährungswissenschaftlichen Fachlektüre anschaulich und leicht verständlich geschildert, welche Nahrungsmittel für die Gehirnleistung wichtig sind und welche das Gehirn ausbremsen. Eine klare Leseempfehlung von mir nicht nur in Bezug auf die Lunchbox eurer Kinder! Folgend habe ich die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

1. Vollkornprodukte

In Vollkornprodukten sind wichtige Nährstoffe wie das Vitamin B1 und E, das Provitamin A sowie ungesättigte Fettsäuren enthalten. Hinzu kommen noch viele Mineralien und Spurenelemente. Diese fehlen in Nicht-Vollkornprodukten, da sie im Verarbeitungsprozess bereits ausgewaschen wurden. Das Gehirn unserer Kinder braucht also Vollkornmehle, Vollkornnudeln und Naturreis, damit es in der Schule leistungsfähig ist. Viele Menschen berichten über Blähungen und Verdauungsstörungen beim Verzehr von Vollkornprodukten. Dies liegt daran, dass der Körper sich erst umstellen und gewöhnen muss.

Vollkornprodukte versorgen das Gehirn mit Energie. Während der Blutzuckerspiegel 90 Minuten nach dem Verzerr von Auszugsmehlen stark abfällt, hält das Sättigungsgefühl bei den Vollkornprodukten länger an. Dieses schnelle Absinken führt zu Konzentrationsproblemen sowie teilweise zu Aggressionen, was vor allem in der Schule zu Problemen führen kann.

2. Zucker

Zucker ist nicht nur Dickmacher, sondern unter anderem auch Verursacher von Hyperaktivität und Depressionen. Es kommt hier jedoch auf die Art des Zuckers an, denn er wird dennoch von unserem Körper als Energielieferant benötigt. Das Problem der Saccharose, also dem Haushaltszucker, ist, dass er komplett leer an Nährstoffen ist, welche jedoch vom Körper für die Verarbeitung des Zuckers benötigt werden. Kommt der Zucker hingegen aus vollwertigen Kohlenhydraten, können diese mit Hilfe der Vitamine verarbeitet werden und sind somit ein hochwertiger Energielieferant für den Körper und das Gehirn. Hochwertige und natürliche Alternativen zum Süßen sind hier Honig, Ahornsirup und Vollrohrzucker.

3. Fette

Das Gehirn besteht zu einem großen Teil aus diversen Fetten, zu denen die wichtigen Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren gehören. Diese müssen ebenfalls über die Nahrung aufgenommen werden, damit im Gehirn eine schnelle Informationsübertragung erfolgen kann. Öle mit einem ausgewogenen Verhältnis dieser beiden Fettesäuren sind Leinöl, Hanföl, Weizenkeimöl, Rapsöl und Walnussöl. Diese Öle sind jedoch sehr empfindlich und eignen sich nicht zum Kochen oder Braten, machen sich jedoch hervorragend in Salaten. Ein Mangel an Omega-3 kann zum Beispiel Lern- und Konzentrationsprobleme, Hyperaktivität, Depressionen und Aggressionen verursachen.

4. Getränke

Das Gehirn besteht zu 90 Prozent aus Wasser. Wird nicht genug Flüssigkeit zugeführt (keine zuckerhaltigen Getränke), kann es mangels Konzentration nicht mehr arbeiten und die Kinder werden müde. Es muss regelmäßig getrunken werden, bevor der Durst überhaupt bemerkt wird. Es ist wichtig, dass Kinder immer eine Flasche Wasser in der Schule dabei haben, damit der Körper und damit auch das Gehirn nicht austrocknen und leistungsstark bleiben.

5. Nüsse

Walnüsse beinhalten Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren im perfekten Verhältnis zueinander, verfügen zusätzlich über die Vitamine B1, B2, B6, Lecithin und Cholin. Walnüsse sind die perfekte Nahrung für das Gehirn und können als kleine Zugabe zum Vollkornbrot und etwas Obst in der Lunchbox für die Kids landen.

Wer sich mit dem Thema noch etwas tiefgründiger befassen möchte, dem kann ich das Buch „Iss dich schlau! – Clevere Ernährung für Kinder und Teenager“ von Astrid Steidl aus dem Nymphenburger Verlag wirklich sehr ans Herz legen. Es gibt wirklich einen hervorragenden Einblick über die Zusammenhänge und wie die Nährstoffe sich gegenseitig bedingen sowie tolle Tipps für den Alltag. Ich habe hier übrigens auch viele Hinweise und Optimierungsmaßnahmen zu meinem Essverhalten gefunden und nicht nur für das meiner Kinder.

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