Interviews, Mom at work
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Mom at work: Generationenleben auf dem Land

Sandra ist 29 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und ihrer zweijährigen Tochter auf einem Bauernhof. Ein ganz klarer Vorteil für ihre Familie ist, dass sie ihre Eltern und Großeltern in der unmittelbaren Nähe hat und sie so auf ein großes familiäres Netzwerk zurückgreifen kann, das Gold wert ist.

Wie lange warst du in Elternzeit? War die Dauer eine bewusste Entscheidung?

Ich war 12 Monate in Elternzeit. Uns war einfach klar, dass es finanziell nicht machbar gewesen wäre, länger in Elternzeit zu bleiben. Ich wäre dennoch gerne zwei Jahre in Elternzeit geblieben.

In welcher Position arbeitest du momentan?

Ich arbeite im öffentlichen Dienst als Verwaltungswirtin und nebenberuflich als me&i Beraterin

Hast du diesen Job ursprünglich gelernt und passt er zu deinen Qualifikationen?

Ursprünglich habe ich Kauffrau für Bürokommunikation beim öffentlichen Dienst gelernt. Vor meiner Schwangerschaft habe ich eine Fortbildung zur Fachkauffrau für Büromanagement und anschließend eine Aufstiegsfortbildung zur Verwaltungswirtin gemacht.

Bist du noch beim gleichen Arbeitgeber wie bereits vor der Schwangerschaft?

Ja. Neu dazugekommen ist allerdings me&i als Arbeitgeber.

In wie fern decken sich deine Erwartungen vor der Geburt mit der Realität, die sich dann erst im Alltag gezeigt hat?

Im Prinzip hatte ich nicht viele Erwartungen/Vorstellungen, sondern habe alles auf mich zukommen lassen. Ich habe es mir in der Anfangszeit leichter vorgestellt. Das Stillen, das Schlafen. Aber das liegt auch daran, dass mir keiner nennenswerte reale Erfahrungswerte vermitteln konnte. Die habe ich dann durch mein Bauchgefühl und ganz tolle Blogs erhalten.

Ist dein Job gut mit der Familie zu vereinbaren oder ist es eher schwierig?

Ich habe sehr familienfreundliche Arbeitgeber. Flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit im Home Office zu arbeiten. Bei me&i kann ich mir ebenfalls die Arbeitszeit frei einteilen und sozusagen dann arbeiten, wann es mir passt.

Wie schaffst du den Spagat zwischen deiner Familie und deinem Job?

Dank der Nähe zu meinen Eltern funktioniert alles reibungslos und ich habe zu keiner Zeit das Gefühl, einen Spagat machen zu müssen. Seitdem ich wieder anfing zu arbeiten, betreut meine Mutter unsere Tochter. Das ist insofern schön, weil unsere Tochter schon eine enge Bindung zu ihrer Oma hatte. Kein großartiges Eingewöhnen. Ich kann ganz beruhigt arbeiten, da ich die Gewissheit habe, unsere Tochter wird zu jeder Zeit geborgen umsorgt. Wenn ich zu me&i Partys gehe, finden diese so statt, dass mein Mann daheim ist und für unsere Tochter da ist.

Wie regelt ihr das, wenn die Kinder krank sind?

Entweder ich bleibe mit unserer Tochter zu Hause oder arbeite im Home Office.

Hast du abschließend noch einen Tipp für andere Mütter, die bei der Jobsuche oder im Alltag mit Kind und Job oft verzweifeln? Was glaubst du funktioniert bei euch besonders gut?

Bei uns klappt es gut, weil wir ein so tolles Betreuungsnetzwerk haben. Ich glaube, dass das auch der springende Punkt ist. Und es kommt auch auf den Arbeitgeber an. Meine Arbeitgeber sind sehr familienfreundlich und haben Verständnis dafür, wenn das Kind krank ist und/oder man eher aus dem Büro gehen muss. Der Job als me&i Beraterin ist der beste Nebenjob, den ich mir vorstellen kann. Also auch ideal für Mütter, da die Partytermine so gelegt werden können, wie es der Familie passt.

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