Fashion, Made in Germany
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Made in Germany #3 mit Trigema

Immer wieder ist es ein Thema, dass Waren unter unmenschlichen Bedingungen in Fernost produziert werden und mit Schadstoffen versetzt sind. Ich habe mich in meiner Serie „Made in Germany“ diesem Thema angenommen und möchte nicht belehren, sondern aufklären und zu einem nachhaltigen Handeln anregen. Im ersten Teil könnt ihr nochmal nachlesen, warum es wichtig ist, sein eigenes Handeln zu überdenken und etwas zu ändern. Um es euch etwas leichter zu machen, stelle ich euch regelmäßig Unternehmen vor, die in Deutschland produzieren und Verantwortung gegenüber Mensch und Natur übernehmen. In dieser Folge habe ich den Hersteller von Sport- und Freizeitbekleidung Trigema für euch.

Im Hinblick auf meine Teilnahme am Halbmarathon in Berlin im nächsten März habe ich mit Trigema heute natürlich die perfekte Marke für mich. Nach den beiden Schwangerschaften passt von meinen Sport-Outfits einiges nicht mehr oder ist in die Jahre gekommen. Es muss also etwas Neues her. Hin und wieder hatte ich bei Trigema sogar schon Kleidung für die Mini-Me’s gekauft. Dass die Sachen „Made in Germany“ sind, war mir anfangs gar nicht bewusst. Allein wegen der hochwertigen Qualität und der tollen Farben habe ich die Sachen für die Kinder gekauft. Erst bei meinen Recherchen ist mir dann aufgefallen, dass Trigema hier produziert. Das T-Shirt mit dem Fußball ist zum Beispiel das Lieblingsshirt von meinem Sohn :-)

Normalerweise zitiere ich ja keine Marketingbroschüren, aber diese Aussage bringt es so schön auf den Punkt und ich könnte es nicht schöner sagen: „Wir betrachten Wirtschaft als etwas, das den Auftrag hat, den Wohlstand einer Gemeinschaft zu sichern. Denn nur wer Arbeit hat, kann Güter kaufen. Und nur wenn Güter gekauft werden, ist auch Arbeit da. Eine Wirtschaft, die diese Wechselwirkung vergisst, gefährdet den Wohlstand ihrer Gemeinschaft zugunsten einiger weniger Profiteure.“ Ist das allein nicht Grund genug, Unternehmen wie Trigema in ihrem Vorhaben zu unterstützen. Es darf nicht das Ziel sein, den Gewinn einiger weniger zu maximieren und dabei den Normalbürger zu vergessen, denn so schließt der Kreislauf sich nicht.

Alle Arbeitsschritte vom Stricken des Stoffes bis hin zum Versand erfolgen in Deutschland. Selbst die Zulieferer sind bevorzugt lokale Betriebe, was eine bessere Kontrolle der sozialen Bedingungen ermöglicht und die Transportwege kurz hält. Da Kleidung aus Asien in der Regel unter minimalen Umweltauflagen produziert wird, werden Arbeiter gefährdet und die Umwelt zerstört. Die lokale Arbeitsweise ermöglicht es, ein umweltfreundliches Produkt herzustellen, indem schonend produziert wird, der Transportweg minimalisiert und damit der CO2-Ausstoß automatisch reduziert wird.

Einige Produkte fertigt das Unternehmen bereits aus Biobaumwolle. Unter dem Programm Cradle to Cradle® hat Trigema als erstes Unternehmen sogar Kleidung entwickelt, die so natürlich ist, dass sie komplett biologisch abgebaut wird. Damit die Transportwege auch beim Erwerb der Biobaumwolle möglichst kurz sind, wird diese in der Türkei eingekauft und anschließend in Griechenland zu Garn verarbeiten, der dann direkt nach Deutschland geliefert wird, damit daraus die Stoffe produziert werden können. Da der Anteil von Biobaumwolle an der weltweiten Baumwollproduktion bisher aber nur 0,7% beträgt, ist es gar nicht möglich, alle Produkte mit Biobaumwolle zu produzieren.

Trigema ist ein Traditionsunternehmen das es uns gezeigt hat, dass man nicht immer mit der Masse schwimmen muss. Denn die Masse ist nach China geschwommen und kämpft jetzt gegen die Vorwürfe, wie unachtsam sie mit dem Gut Natur und dem Gut Mensch umgeht.

Foto: T-Shirt, Lauftights, Lauf-Shirt, Hoody für Frauen und für Mädels

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