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Fair Fashion Monday /// Karmabag oder ‘What goes around comes around’

Fair Fashion Monday: Karmabag, der Rucksack für dein gutes Karma

Vor einigen Tagen wurde ich gefragt, ob ich an DEN Gott glaube. Meine Antwort kam ziemlich schnell und klar mit einem „Nein“. Ich glaube, dass es da etwas gibt und mein Leitspruch ist „Karma. What goes around comes around.“ Und genau daran musste ich denken, als ich von den Karmabags gehört habe. Also eine Tasche passend zu meinem Lebensmotto.

Es ist nicht immer einfach, bei den täglichen Entscheidungen des Lebens nachhaltig zu handeln. Absolutismus ist auch nicht mein Ziel. Ich möchte es aber so gut wie möglich tun. Das Karmabag schafft dieses gute Gefühl der Nachhaltigkeit, da es immer eine faire Alternative und die richtige Entscheidung ist.

Wer viel mit kleinen Kindern unterwegs ist, weiß, wie wichtig ein guter Rucksack ist, in den alles rein passt. Bei uns könnte er übrigens auch einfach nur Fresstasche heißen. Tragt ihr auch immer so viel zu essen mit euch rum? Wenn ich alleine unterwegs bin, würde ich selten auf die Idee kommen, Essen und Trinken dabei zu haben. Ich habe übrigens direkt das schwarze Modell für meinen Mann vorbestellt, da er bei uns sozusagen der tragende Part der Familie ist 😉

Was sind Karma Bags

Karma Bag – das ist ein fair und nachhaltig produzierter Rucksack aus Bio-Baumwolle. Karma Classics möchte Rucksäcke in die Welt hinaustragen, die völlig ohne Kinderarbeit, ausbeuterische Produktionsbedingungen und giftige Chemikalien hergestellt wurden – eben mit gutem Karma. Dafür arbeiten sie mit dem Fair Trade Unternehmen Mela Wear zusammen, das die Rucksäcke in Kalkutta für Karma Bag produzieren lässt. Mela Wear selbst hat übrigens auch sehr schöne Rucksäcke in seinem Programm, mit denen ich schon oft geliebäugelt habe.

Vor jeder Produkteinführung steht der Ko-Kreationsprozess mit der Community im Mittelpunkt. Das heißt, durch Umfragen und pro-aktive Ansprache zur Farbauswahl und Mitgestaltung z.B. des Badges, wird der Rucksack von Mela Wear als Rohling genutzt und in die von der Community entworfene Karma Bag verwandelt. So entsteht ein neuer, auf den Verbraucher zugeschnittener Rucksack.

Wer steht hinter der Kampagne

Hinter der Kampagne stehen Amira Jehia (Projektmanagement), Jakob Listabarth (Erscheinungsbild/Website), Nona Isabella Schmidt (graphische Gestalterin) und Shai Hoffmann (Projektmanagement/Öffentlichkeitsarbeit) die mit Karma Classics gemeinsam ein Ziel verfolgen: Die Sensibilisierung für nachhaltige Mode. Mit dieser gemeinsamen Leidenschaft und ihren interdisziplinären Fähigkeiten, arbeiten sie gemeinsam an weiteren Projekten.

Crowdfunding

Damit die Karma Bags auch produziert werden können, gibt es eine Mindestbestellmenge von 500 Karma Bags, die über ein Crowdfunding vorfinanziert wird.

Durch das Crowdfunding wird der Konsum der Produktion vorgelagert, damit sichergestellt ist, dass ausreichend finanzielle Mittel vorhanden sind und gleichzeitig keine Überschüsse produziert werden, die niemand braucht. Am wichtigsten ist den Initiatoren der Karma Bag jedoch, dass möglichst viele Menschen über deren Produkte mit fairen Produktalternativen in Kontakt kommen und sich der Folgen ihres Konsumverhaltens bewusster werden. Gemeinsam kann die Nachfrage nach fairen Alternativen gesteigert und der Aufbau von Fairtrade-Strukturen in weiteren Produktionsländern ermöglicht werden.

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