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Buchtipp: Besser leben ohne Auto // Der einfache Einstieg in ein autofreies Leben

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Zusammen mit meinem Mann denke ich öfters darüber nach, ob wir unser Auto eigentlich benötigen. Hier kommen wir immer wieder zu demselben Schluss, nämlich dass man es eigentlich nicht braucht. Es ist aber bequem! Der autofrei leben! e.V. hat sich in seinem im März 2018 beim Oekom Verlag erschienen Buch „Besser leben ohne Auto“ ebenfalls mit dem Thema auseinander gesetzt und gibt Tipps, wie man dieses Vorhaben umsetzen kann. In diesem Buch zum Thema Leben ohne Auto habe ich tolle Ideen gefunden, um meinen Alltag autofreier zu gestalten. Den kompletten Ausstieg kann ich mir jedoch nicht vorstellen, da einige Touren in meinem Alltag mit dem Auto deutlich schneller zurück zu legen sind.

Die Autoren des Buches „Besser leben ohne Auto“ setzen sich direkt zu Beginn mit dem Umstieg in ein autofreies Leben auseinander und unterteilen hier in diejenigen, die ihr Verhalten radikal ändern wollen und in diejenigen, die erstmal Schritt für Schritt Kleinigkeiten im Alltag anpassen. Ich bin eindeutig ein Kandidat für den zweiten Weg. Hier kann man damit beginnen, sich Gedanken zu machen, welche Wege regelmäßig zurückgelegt und welche kürzeren Strecken bis etwa 3 oder vielleicht sogar 5 km man Zufußgehen kann oder mit dem Rad gefahren werden können. Vor allem jetzt, bei dem warmen und trockenen Wetter ist dies eine schöne Alternative, die in der Regel sogar mehr Spaß macht, als die Fahrt mit dem Auto. In dem Buch ist so schön geschrieben, dass man auf dem Rad auch mal Freunde und Bekannte auf dem Weg zu seinem Ziel trifft. Genau das ist mir tatsächlich auch aufgefallen. Wenn die Zeit es erlaubt, kann man zwischendrin einfach mal einen kurzen Schnack halten. Das wäre im Auto nicht so ohne weiteres möglich.

Urlaub ohne Auto – Car Sharing in Deutschland und günstig mit der Bahn verreisen

Besonders praktisch finde ich die Tipps zu den Themen Mobilität mit der Bahn und Car Sharing. Denn genau das ist bei uns der Knackpunkt. Hätten wir kein Auto, müssten wir immer mit der Bahn in den Urlaub. Über das Gepäck mache ich mir da gar keine Gedanken, da wir, wenn es darauf ankommt, auch mit wenig auskommen. Die Preise für die Anreise sind allerdings sowohl mit einem Mietwagen, als auch mit der Deutschen Bahn für eine Familie beachtlich. Im Buch wird allerdings auf die Angebote von Discountern hingewiesen, die mir so nicht bekannt waren sowie auf das rechtzeitige Buchen, damit man die Sparpreise bekommt. In Kombination mit der Bahncard 25 sind die Sparpreise dann meistens wirklich human und Kinder fahren bis zu einem Alter von 14 Jahren sowieso kostenlos bei ihren Eltern oder Großeltern mit. Eine frühe Planung lohnt sich bei einer Reise mit der Deutschen Bahn also enorm.

Car Sharing gibt es in allen größeren Städten und wäre für mich ein Grund, unser Auto abzugeben. Allerdings sollte man hier vorher genau prüfen, wie gut das Netz im eigenen Wohngebiet ausgebaut ist. Im Hamburger Innenbereich gar kein Problem, bei uns im Süden sieht es hingegen sehr schlecht aus. Was ich an Car Sharing in der Stadt spitze finde, sind die wegfallenden Parkgebühren, da man sich einfach wieder abmeldet. Eine tolle Lösung, vor allem wenn ich so an die bisher gezahlten Parkgebühren in der City denke.

Cargobike Sharing / / Freie Lastenräder zum Ausleihen

Für mich neu war, dass es nicht nur Car Sharing, sondern auch Cargobike Sharing beziehungsweise Lastenräder zum Ausleihen gibt. Als Anlaufstelle im Netz gibt es in dem Buch „Besser leben ohne Auto“ diese beiden Webseiten als Tipp, die ich sehr hilfreich fand:
www.cargobike.jetzt und www.velogistics.net. Hat man mal etwas Größeres zu transportieren, ohne dass gleich ein Transporter oder Auto benötigt wird, ist dies eine super Lösung. Aber auch die funktioniert wie viele andere Dinge nur in der Stadt.

Fahrradrouten des ADFC

Toll auch für die eigene Region oder Tipps für die Radtour im Urlaub sind die Fahrradtouren das ADFC, die man sich als Heft bestellen oder gratis als E-Paper downloaden kann. Ein Blick auf die Seite des ADFC lohnt sich auf jeden Fall, es gibt sogar Fahrradtouren im europäischen Ausland.

Das Buch „Besser leben ohne Auto“ ist ein toller Einstieg für diejenigen, die sich erste Gedanken zu einem Leben ohne Auto machen oder für Personen, die ihr Fahrverhalten einfach nur reduzieren wollen. Ihr bekommt praktische Tipps zum Thema Ausrüstung, Kleidung und welche Alternativen es gibt. Außerdem gibt es eine Hilfe zum Ausrechnen der jährlich für das Auto anfallenden Kosten. Das Buch zum Thema autofrei Leben hat mich in punkto Rad- und Bahnurlaub inspiriert und ich erledige meine Einkäufe jetzt tatsächlich meistens mit dem Rad. Abschließend muss ich aber sagen, dass der Wohnort die Entscheidung ganz stark beeinflusst. In den großen Städten wird einem das Leben ohne Auto viel einfacher gemacht, da die Auswahl an alternativen Fortbewegungsmitteln groß ist. Auf dem Dorf sieht es hier auf Grund immer schlechterer Busnetze und weit entfernter Supermärkte immer schlechter aus.

Habt ihr ein Auto oder schon mal darüber nachgedacht eures abzugeben? Ich bin gespannt, was ihr zu dem Thema zu sagen habt.

Der autofrei leben! e.V. hat sich in seinem im März 2018 beim Oekom Verlag erschienen Buch „Besser leben ohne Auto“ ebenfalls mit dem Thema auseinander gesetzt und gibt Tipps, wie man dieses Vorhaben umsetzen kann. In diesem Buch zum Thema Leben ohne Auto habe ich tolle Ideen gefunden, um meinen Alltag autofreier zu gestalten.

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