Alle Artikel mit dem Schlagwort: Vorurteile

#Vorurteile und ihr Einfluss auf die Entwicklung des Kindes

#Vorurteile und deren unterbewusste Beeinflussung kindlicher Entwicklung

In den letzten sieben Tagen haben sieben spannende Menschen ihre Lebensgeschichten mit uns geteilt. Sie haben gezeigt, was diese Vorurteile mit ihnen machen und wie unfair es ist, einen Menschen zu verurteilen, bevor man ihn überhaupt kennt. Heute geht es als Abschluss der Vorurteile-Reihe darum, welchen Einfluss unbewusste Vorurteile von zum Beispiel Lehrern auf die Entwicklung eines Kindes haben. Da mir hierfür das Know-how fehlt, habe ich meine liebste Schwägerin Ilka Wolter gebeten, etwas hierzu beizusteuern. Ilka ist Psychologin und hat sich hierbei auf Geschlechterunterschiede in schulischen Leistungen spezialisiert. Alle anderen Artikel zur Beitragsreihe #Vorurteile findet ihr hier. Was passiert mit uns, wenn Personen Vorurteile über uns selbst als Mitglieder einer sozialen Gruppe haben? Welche Effekte haben Vorurteile, denen wir uns mehr oder weniger subtil ausgesetzt sehen? In der psychologischen Forschung wird in diesem Zusammenhang das Phänomen der sich selbsterfüllenden Prophezeiung untersucht. In dieser Forschungsrichtung konnte nachgewiesen werden, dass Personen sich ziemlich automatisch an den Erwartungen ausrichten, die an sie gerichtet werden. Schulische Entwicklung Betrachten wir das Ganze an der schulischen Entwicklung von Kindern. Hier …

#Voruteile: Adoptiveltern

#Vorurteile: Über Adoptiveltern und abgebende Eltern

Bei manchen Familien bedeutet die Aufnahme eines neuen Familienmitgliedes, dass jemand anderes eines hat gehen lassen. Beide Seiten haben mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Jule hat mir über das Leben mit ihren beiden adoptierten Kindern erzählt und vergisst dabei auch nicht die Seite der leiblichen Mutter, die Voraussetzung für ihr Familienglück war und mit Sicherheit eine eigene Geschichte beisteuert. Alle anderen Artikel zur Beitragsreihe #Vorurteile findet ihr hier. Liebe Jule, du und dein Mann seid Adoptiveltern. Zu erkennen ist das bei euch ja erstmal nicht. Wie offen geht ihr mit der Situation um? Wir gehen eigentlich recht offen damit um. Unsere Freunde und Familie wissen es natürlich. Einige Bekannte auch. Bäcker und Co natürlich nicht. Wichtig ist uns, dass unsere Kinder es von klein auf mitbekommen. Dass es für sie einfach „normal“ ist und kein Geheimnis. Geheimnisse haben oft einen düsteren Beigeschmack, das möchten wir so gut wie wir das können vermeiden. Es ist nichts düsteres oder schlimmes daran. Es ist etwas absolut Gutes. Unsere Kinder sind adoptiert- wir sind eine Familie. Das ist es. …

#Vorurteile: Autismus und späte Eltern

#Vorurteile: Späte Eltern eines autistischen Kindes

Kerstin und ihr Mann sind spät nochmal Eltern geworden. Einer ihrer Söhne leidet an Autismus. Was ist euer erster Gedanke? Im Interview hat Kerstin mir über ihr Leben mit ihrem autistischen Kind, Inklusion und die vielen Vorurteile gesprochen, mit denen späte Eltern umgehen können müssen. An ihrem Leben teilhaben könnt ihr auf ihrem Blog Tagaustagein. Alle anderen Artikel zur Beitragsreihe #Vorurteile findet ihr hier. Liebe Kerstin, du und dein Mann seid Eltern eines sechsjährigen Sohnes, der an einer Autismus-Spektrums-Störung leidet. Das heißt er hat eine seelische Schwerbehinderung von 70% und wurde in die Pflegestufe 1 eingestuft. Du bist 45 Jahre und dein Mann 52 Jahre alt. Außerdem habt ihr noch ein dreijähriges Kind. Wie oft habt ihr schon gehört, dass ihr ein autistisches Kind habt, weil ihr so spät Eltern geworden seid? Ich weiß nicht, ob das in unserem Umfeld vielleicht schon einmal jemand gedacht hat, laut ausgesprochen hat es bis jetzt noch keiner. Wie denkst du über eure Situation und was macht euch als Familie aus? Wahrscheinlich nicht nur die späte Elternschaft und der …

#Vorurteile: Eine Regenbogenfamilie in der Wildnis

#Vorurteile: Eine Regenbogenfamilie in der Wildnis

Heute habe ich eine Familie jenseits der gesellschaftlichen Norm im Gespräch. Caroline lebt mit ihrer Frau und ihren Kindern in der Wildnis. Ihr ahnt schon, dass es hier viel zu berichten gibt. Wenn ihr mehr über das Leben dieser Regenbogenfamilie in der Wildnis erfahren möchtet, könnt ihr das auf Carolines Blog Wildnisfamilie tun. Alle anderen Artikel zur Beitragsreihe #Vorurteile findet ihr hier. Liebe Caroline, ihr seid eine ziemlich ausgefallene Familie. Auf deinem Blog Wildnesfamilie beschreibt ihr euch wie folgt: Regenbogen, Patchwork, Großfamilie, Freilerner, Konsumverweigerer, windelfrei. Eine lange Liste und noch nicht mal vollständig. Habe ich noch was Wichtiges vergessen? Was denkst du macht euch als Familie aus. Wahrscheinlich nicht nur die Attribute, die ich gerade aufgezählt habe. Für uns als Familie ist Zusammenhalt eines der Dinge, die uns prägen. Dazu kommt, dass wir alle sehr anpassungsfähig sind, ganz egal wie widrig die Umstände auch sein mögen. Durch unsere verschiedenen Lebensstile sind wir geländegängig. Wir legen sehr viel Wert auf die Möglichkeit der individuellen Entwicklung jedes Einzelnen in unserer Familie und haben und verbringen viel Zeit …

#Vorurteile: Das schlechte Image von Stiefmüttern

Vorurteile: Über das Stiefmütter-Image, Bonuskinder und fehlende Akzeptanz

„Mama, ist die Stiefschwester von meiner Freundin böse?“ „Nein, warum sollte sie böse sein?“ Ich ahnte, worauf meine Tochter hinaus wollte und schob noch das böse Wort Stiefmutter nach. Mir schlugen ein erschrockener Blick und ein überzeugtes „Die ist aber böse!“ entgegen. Es war also für mich an der Zeit, meine Tochter über die Märchen der Gebrüder Grimm aufzuklären und etwas am Image der Stiefmütter und –schwestern zu arbeiten. Schon erschreckend, dass dieses Image auch unter Erwachsenen nicht wirklich besser zu sein scheint. Das Wort Bonuskinder habe ich hier zum ersten Mal gehört!!! Mich hat dieses Gespräch mit Melanie auf jeden Fall ziemlich vom Hocker gehauen! Alle anderen Artikel zur Beitragsreihe #Vorurteile findet ihr hier. Liebe Melanie, dich und deinen Mann trennen acht Jahre Altersunterschied, außerdem war er vorher verheiratet und hat eine inzwischen 12-jährige Tochter mit in die Ehe gebracht und ihren 5-jährigen Bruder, der gar nicht von ihm ist, aber noch in der Ehe zur Welt gekommen ist. Ihr seid inzwischen Eltern einer 16 Monate alten Tochter. Das klingt kompliziert. Habe ich da …

#Vorurteile - Eine alleinerziehende Teenager-Mama räumt auf

#Vorurteile – Eine alleinerziehende Teenager-Mama räumt auf

Junge Mütter sind unfähig ihr Kind selbst zu erziehen, dumm und haben keinen Schulabschluss! Lena ist mit 18 Jahren Mama geworden und räumt mit diesen Vorurteilen auf. Denn sie ist nicht nur Studentin, sondern schafft es auch noch sich liebevoll um ihr Kind zu kümmern, wie jede andere Mama auch. Alle anderen Artikel zur Beitragsreihe #Vorurteile findet ihr hier. Liebe Lena, du bist 23 Jahre jung und hast eine vierjährige Tochter. Du bist also mit 18 Jahren Mama geworden und warst auch von Anfang an alleinerziehend. Das verleitet doch zur Klassikerfrage, mit der man auch beim dritten Kind immer rechnen muss: „War das denn geplant?“ Für mich ist es egal, ob ein Kind geplant ist oder nicht. Entscheidend ist, ob es geliebt wird oder nicht. Auf der Zunge liegt einem diese Frage aber dennoch ganz schnell. Wie denkst du über eure Situation und was macht euch als Familie aus? Wahrscheinlich nicht nur die Eigenschaften, die ich gerade aufgezählt habe. Erstmal zur Klassikerfrage. Nein mein Kind war so gar nicht geplant. Meine Lebensplanung beinhaltete eigentlich überhaupt …

#Vorurteile - Transgender

#Vorurteile – Die Geschichte einer Trans*frau

Heute habe ich ein besonders spannendes Interview zum Thema Vorurteile. Philippa ist ein Trans*mensch. Also eine Trans*frau. Das heißt, sie ist ein Mensch bei dem das äußere und das seelische Geschlecht nicht übereinstimmen. Philippa wurde als kleiner Junge geboren, war äußerlich lange Zeit ein Mann und hat sich vor einigen Jahren langsam an ihr nun weibliches Erscheinungsbild herangetastet. Was das mit ihrer Familie gemacht hat und wie sie mit den Vorurteilen umgeht, das erzählt sie uns nun in ihrem Interview. Für mich eine besonders spannende Lebensgeschichte, da ich mit diesem Thema bisher nie in Berührung gekommen bin. Wie ist es bei euch? Alle anderen Artikel zur Beitragsreihe #Vorurteile findet ihr hier. Liebe Philippa, als Trans*mensch kann ich mir sehr gut vorstellen, dass du sehr schnell die Blicke und jede Menge Aufmerksamkeit auf dich ziehst. Wie gehst du damit um? Erzähl uns ein wenig von deinem Leben. Ich will als die Frau, die ich innerlich schon immer war, wahrgenommen werden. Als ganz normale Frau. Das heisst auch, dass ich nicht immer Blicke und Aufmerksamkeit auf mich …