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Ich bin ein Klimatarier: Fazit der Challenge und mein vegetarisches Rezept für euch

Sind die #Klimatarier die neuen Vegetarier und Veganer?

Kooperation

Wow, das ging aber schnell. Die zehntägige Klimatarier-Challenge Werde Klimatarier ist schon vorbei. Ihr erinnert euch an meinen Vorsatz, das Auto weniger zu nutzen? Ich war stark und habe bemerkt, dass man wirklich viele Sachen mit dem Rad erledigen kann. Selbst die Strecken, bei denen ich immer dachte, da kommt unterwegs von den Kids nur Gejammer. Aber sie haben die Tour ohne Murren und mit viel Spaß gemeistert und wir werden das auf jeden Fall so beibehalten. Die einzigen Fahrten die wir in den letzten Tagen mit dem Auto zurückgelegt haben waren der große Wocheneinkauf und ein längerer Ausflug, auf dem wir noch einen Zwischenstopp im Baumarkt einlegen mussten. Und Baumarkt ohne Auto geht gar nicht 😉

Aber nicht nur im mobilen Alltag habe ich in den letzten zehn Tagen einige Kilometer gespart. Erinnert ihr euch, dass 1kg Margarine einer Autofahrt von 24 km und 1kg Butter einer Strecke von 65km entspricht? Wir sind nun von Butter auf Margarine gewechselt und haben so noch mal ordentlich CO2 eingespart.

Beim Essen habe ich darauf geachtet, dass unser Essensplan in der ersten Woche vegetarisch ist. Da wir eh selten Fleisch essen, war dies für uns nicht wirklich eine große Umstellung. Die zweite Woche sollte dann eigentlich auch vegetarisch werden, allerdings ist hier der Geburtstag unseres Lütten dazwischen gekommen. Ein Familienfest ohne Fleisch funktioniert bei uns einfach nicht und möchte ich auch nicht. Es gibt am Sonntag leckeres Hähnchen in Lauch mit wahlweise Curry-Gemüse-Reis oder Kartoffeln und Salat. Das Fleisch haben wir wie immer von unserem Bio-Metzger des Vertrauens. Wusstet ihr, dass man wenn man richtig gutes Fleisch und Gemüse zum Kochen verwendet kaum würzen muss? Einfach etwas Margarine und Zwiebeln oder Knoblauch ran und schon sind die meisten Gerichte wirklich lecker!

Sind die #Klimatarier die neuen Vegetarier und Veganer?

Mein Fazit: Schritt für Schritt und nicht Hauruck

Mein Fazit ist, dass wir schon sehr klimafreundlich leben. Deshalb habe ich die Challenge auch nicht als so einschneidend empfunden. Wir sind bereits seit über drei Jahren Klimatarier und das in vielen Lebensbereichen. Das ist aber Schritt für Schritt geschehen und nicht von heute auf morgen. Und ich muss sagen, ich bin wirklich stolz auf unsere Entwicklung der letzten Jahre und auf das, was wir unseren Kindern mitgeben. Das Auto werde ich jetzt übrigens bei Erledigungen im Ort weiterhin stehen lassen, denn es tat mir richtig gut mit den Kindern durch die Stadt zu radeln.

Kochen wie ein Klimatarier

Abschließend habe ich noch ein Rezept für euch, das unsere Tochter sich überlegt hat. Wir waren am Wochenende auf dem Feld und haben ziemlich viele Kartoffeln und Möhren geerntet. Ihr Wunsch war es, dass wir aus den Möhren, Kartoffeln und Kräutern eine leckere Suppe kochen. Und sie scheint bereits ein gutes Gespür für regionales Essen zu haben, das mit einem geringen CO2-Wert auskommt. Wir kommen auf einen CO2-Emissionswert von 0,47kg, was einer Autostrecke von 3km entspricht. Wie ich das berechnet habe? Das geht mit dem CO2-Rechner hier ganz einfach. Ihr gebt einfach die Zutaten von eurem Rezept ein und könnt dann noch ein wenig rumspielen und nach Alternativen suchen. Was kommt denn bei eurem Lieblingsgericht raus? Könnt ihr mich unterbieten? Ich würde mich über eure Rezepte freuen.

Der Werde Klimatarier CO2-Rechner

Der Werde Klimatarier CO2-Rechner.

Sind die #Klimatarier die neuen Vegetarier und Veganer?

Rezept

Zutaten: 500g Möhren, 500g Kartoffeln, 2 Zwiebeln, 1 großes Bund gemischte Kräuter, 50g Margarine, Salz und Pfeffer

Möhren, Kartoffeln und Zwiebeln schälen und würfeln. Margarine in einem großen Topf zerlaufen lassen und darin die Zwiebeln anschwitzen. Die Kartoffeln und Möhren dazu geben und anbraten. Alles mit Wasser ablöschen und so viel davon reingeben, dass das Gemüse gerade so komplett bedeckt ist. 30 Minuten kochen lassen, dann pürieren und abschließend die kleingehackten Kräuter dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles nochmal kurz aufkochen lassen und nun servieren. Lasst es euch schmecken!

Kartoffel-Möhrensuppe vegetarisch

2 Kommentare

  1. Ein sehr leckeres Rezept und ich finde deinen Vorsatz sehr, sehr gut! Ich versuche mich auch immer bewusst zu entscheiden: gehe ich zu Fuß, nehme ich das Rad, fährt ein Bus oder ist doch das Auto nötig. Meist springt für uns auch noch etwas mehr Bewegung und etwas Entschläunigung im Alltag dabei heraus – also unterm Strich gewinnt man nur.

    Hab noch einen schönen Tag und ein wunderbares Wochenende,

    liebe Grüße, Mimi

  2. Gisela sagt

    Hier in MV ist es ziemlich schwer auf den PKW zu verzichten, da hier kaum Busse verkehren und Bahnen schon gar nicht und für Erledigungen mit dem Rad sind die Entfernungen oftmals zu weit.

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