Küchenzauber
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Zwischenstand #projektzuckerfrei

#projektzuckerfrei: Fastenzeit zuckerfrei

Wow, nun liegt bereits etwas mehr als die Hälfte der Fastenzeit hinter mir und ich bin positiv überrascht, wie schnell und einfach es ging. Angetrieben von Hannahs Projekt, zuckerfrei durch die Fastenzeit zu gehen, habe ich mich der Aktion mit meiner Familie angeschlossen. Seit Aschermittwoch verzichten wir nun auf Industriezucker, haben sogar unsere Alternative – den Agavendicksaft – auch noch nicht zum Süßen gebraucht.

Herausforderung süßes Frühstück

Bereits die Wochen vorher habe ich unsere Lebensmittel genauestens unter die Lupe genommen und nach Alternativen geschaut. Alle Lebensmittel mit Zucker, Rohrzucker und den verschiedenen „ose-Arten“ wurden aus unserem Speiseplan verbannt und ich habe Alternativen gesucht. Am schwierigsten ist es bei uns beim Frühstück. Wir essen gerne Marmeladen als Aufstrich und die wurden bis auf eine Sorte alle mit Rohrzucker zubereitet. Unsere Erdbeermarmelade besteht jedoch zu 90 Prozent aus Frucht und wird mit Agavendicksaft gesüßt. Also meine persönliche Rettung, da ich Honig nicht ganz so gerne mag.

Die warmen Malzeiten bereite ich eh selbst zu und nutze zum Kochen keinen Zucker. Die Reste habe ich mir mit ins Büro genommen und konnte sie dort aufwärmen. Selbst für den Geburtstag von meinem Mann habe ich ein Rezept mit ungesüßten leckeren Hafer-Muffins gefunden. Abends gibt es bei uns meist Käse und vegane Brotaufstriche, die ebenfalls ohne Industriezucker auskommen.

Zuckerfrei am Abend

Die größte Herausforderung lag für mich in meinen abendlichen Naschereien. Für die ersten Tage habe ich mich mit Studentenfutter und gesalzenen Nüssen eingedeckt. So konnte zumindest dieser inzwischen programmierte abendliche Heißhunger auf was Süßes eingedämmt werden. Ins Kino hatte ich mir auch etwas mitgenommen, da das Knabbern hier irgendwie dazu gehört. Zum Glück wurde meine riesengroße Handtasche nicht kontrolliert 😉 Inzwischen habe ich abends nur noch selten Appetit auf eine Nascherei und freue mich, dass ich dieses Verlangen besser im Griff habe. Ich bin gespannt, wie es nach den restlichen drei Wochen aussieht.

Kinder und Süßigkeiten

Die Kinder haben übrigens nur Zuhause verzichtet und mein Mann ist in die eine oder andere Zuckerfalle getappt. Schön ist es aber, dass er daraus gelernt hat und einige dieser Produkte in Zukunft nicht mehr kaufen wird, da der Zucker hierin absolut überflüssig ist. Bei den Kindern bin ich schockiert, wie oft sie bei anderen Süßigkeiten bekommen. Ich verstehe zum Beispiel nicht, warum man nach dem Ballettunterricht oder Kinderturnen an die ganze Mannschaft Gummibärchen verteilen muss. Ein Apfel oder ein belegtes Brot tun es hier doch auch. Da ich es ihnen nicht verbieten möchte, gibt es bei uns jetzt wirklich nur noch zu besonderen Anlässen Süßigkeiten. Denn ich möchte nicht, dass sie später mal an Diabetes oder einer anderen Gefäßkrankheit leiden.

4 Kommentare

  1. Abendliche Knabbereien sind so schwer abzugewöhnen. Wehe ich gebe einmal nach, dann ist das Verlangen an den nächsten Abenden auch da! 😉

  2. Herzlichen Glückwunsch zur Halbzeit! ich versuche mich dieses Jahr auch daran und es klappt besser als gedacht. Aber ich finde es auch schwierig, die Kinder an Süßigkeiten vorbei zu lotsen, denn gefühlt jeden zweiten Tag hat ein kind im kinderladen Geburtstag und es gibt für alle Tüten voll Süßkram.
    lg sina

  3. Super, dass du und deine ganze Familie so toll durchhalten! Ich bin auch selbst dabei und hatte großen Respekt zuerst, weil ich wirklich eine Süße war. Aber ich muss sagen, es geht mir wirklich gut damit! Viel Erfolg weiter noch ☺

  4. jenn sagt

    Huhu,

    jaja die Kinder. Hier ist auch so ein Gummibärensuchti zuhause.
    Ich selbst bin seit dem 27. Januar Zuckerfrei.

    lediglich meine Mandelpfannkuchen bekommen Zimt&Xucker.

    Viel erfolg für die nächsten 3 Wochen.

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