Fitness, Halbmarathon Berlin
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5 Tipps: Der Beginn DEINER Laufkarriere

Mit Schrecken stellen wir bald wieder fest, dass die Bikinisaison nicht mehr weit weg ist. Warum sollten wird dieses Ziel nicht bereits jetzt ins Auge fassen, wo die Tage wieder länger werden und die Temperaturen einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen.

Ich habe vor etwa zehn Jahren mit dem Laufen begonnen. Ausschlaggebend war, dass ich ständig Rückenschmerzen und daraus resultierende Kopfschmerzen hatte. Und auch heute habe ich dieses Problem noch, wenn ich etwas länger pausiere. Anfangs habe ich nur muskelaufbauende Übungen gemacht, die mir bei der Krankengymnastik gezeigt wurden. Die Schmerzen wurden zwar weniger, gingen aber nicht komplett weg. Da warme Muskeln besser arbeiten, ging ich vorher laufen. So konnten sie effektiver trainiert werden und meine Kondition wurde auch deutlich besser.

Schwierig ist es, langfristig am Ball zu bleiben. Vor allem mit Kindern ist das nicht ganz einfach. Hier habe ich 5 Tipps, die euch den Start erleichtern und dafür sorgen, dass Motivationstiefs überstanden werden.

Kauft euch ordentliche Laufschuhe. Es müssen nicht die teuersten sein. Einzig und allein der Sitz ist entscheidend. Wer die Möglichkeit hat, geht in ein Fachgeschäft, das Laufbandanalysen anbietet und so hilft, den passenden Schuh zu finden. Mehr dazu lest ihr hier.

Bei der Kleidung könnt ihr mit eurer Jogginghose und einem normalen T-Shirt starten. Wer gerne Funktionskleidung tragen möchte, hat eine riesige Auswahl an Formen und Farben. Der Vorteil liegt darin, dass der Schweiß nach außen transportiert wird und ihr nicht so schnell friert. Ich finde zum Beispiel die Sachen von Thoni Mara klasse. Tolle Qualität, in Deutschland produziert und bezahlbar.

Ohne Musik geht bei mir nix. Stellt euch eine Playlist zusammen, die euch antreibt.

Setzt euch feste Zeiten. Vor allem mit kleinen Kindern ist es schwierig sich frei zu machen. Ich gehe zum Beispiel zwei bis drei Mal die Woche direkt nach der Kita 30 bis 40 Minuten laufen. Danach dann schnell unter die Dusche und 9 Uhr sitze ich dann am Schreibtisch. Das geht natürlich nur, wenn man einen kurzen Arbeitsweg hat oder im Homeoffice arbeitet. Aber solche Lücken gilt es zu finden und zu füllen! Sind eure Kinder nicht in der Kita, seht es als einen Spaziergang. Kind in den Jogger und los geht’s. Lange Läufe mache ich am liebsten am Wochenende nach dem Frühstück. Da haben die Mini-Mes dann reine Papa-Zeit.

Flexibilität. Klappt es zu gesetzten Zeiten mal nicht oder habt ihr wirklich überhaupt keinen Bock, dann verlegt den Lauf auf den nächsten Tag. Denn ein absolutes MUSS ist eher kontraproduktiv und nimmt einem den Spaß und morgen geht ihr dann wieder motiviert an die Sachen ran.

Wenn ihr diese Punkte beherzigt und euch nicht zu verbissen auf das Laufen stürzt, garantiere ich euch eine entspannte Zeit, die euch viel Kraft und neue Ideen bringt. Meine Runden sind zum Sortieren meiner Gedanken und zur Inspiration optimal. Aber manchmal lasse ich mein Gehirn komplett Zuhause und mache nichts anderes, als zu laufen. Also, rein in die Laufschuhe und viel Spaß!

3 Kommentare

  1. Super Tipps – ich die nie laufen wollte geht zum Aufwärmen im Studio am Liebsten auf das Laufband… langsam macht es Spaß. Nicht zu vergleichen mit Deinem Laufen weil es ja nur eine kleine Runde aufwärmen ist, aber ich sehe, es geht doch irgendwie und so langsam bekomme ich gerade im HomeOffice gerade an einem durchgearbeitetem Sonntag das große Bedürfnis – einfach ne Runde loslaufen…vielleicht setze ich das in die Tat um… ich werde dann berichten – oder mit Fragen löchern kommen.
    Liebste Grüße
    JesSi Ca

    • StyleMom sagt

      Manchmal muss man dem Laufen nur eine Chance geben. Ich finde es ist so schön unkompliziert und schnell mal nebenbei erledigt, da man nicht noch irgendwo hin muss. Versuche es doch einfach mal nach dem Home Office. Das Laufband hat dich ja nun schon drauf vorbereitet und erleichtert dir den Start. Es muss ja nicht lange sein, 30 Minuten reichen schon. Danach ist man wie ausgewechselt und kann alles viel besser genießen.

      • Hihi, 30 Minuten wären ja schon mal ein Ziel.. ich laufe momentan 1-3 x die Woche (oft leider nur einmal) 10-15 Minuten auf dem Band… ich muss vor allem drauf achten nicht gleich zu viel zu wollen um die Lust nicht zu verlieren….

        Aber wer nicht will findet Gründe, wer will Wege… oder so ähnlich… 😀

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